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Der Kernölplanet zu Gast in der Wallenstein Kaserne

Category: Events 2019
Published: Thursday, 10 October 2019
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Am Mittwoch, 9. Oktober, fand in der Wallenstein Kaserne in Götzendorf die 28. Veranstaltung der Kulturreihe „Kunst im Einsatz“ statt. Dabei ist es dem Organisationsteam um Obstlt Helmut Gekle mit dem gebotenen Programm wieder gelungen das zahlreich erschienene Publikum restlos zu begeistern. Im Bestreben immer neue Ausdrucksformen der bildenden Kunst auf den Galeriewänden der Kaserne zu präsentieren wurde diesmal die Grazer Künstlerin Valentina Eberhardt zu einer Ausstellung eingeladen. Eberhardt absolvierte die Meisterklasse für Kunst und Malerei an der renommierten Grazer Ortweinschule und absolvierte im Anschluss daran ein Studium der Kunstgeschichte.

 

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Sie hat sich als Malutensil den Kugelschreiber auserkoren und dadurch ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Ihre Werke sind von botanischer Lebensfreude geprägt, ein Lieblingsmotiv ist die Melone, die sie in zahlreichen Facetten auf ihren Werken in den Mittelpunkt des Schaffens stellt. Ihre Bilder haben bereits den Weg nach Amerika, genauer gesagt zu Charly Temmel nach Los Angeles gefunden, der sie in der Stadt der Engel promotet. „Wir sind stolz Valentina Eberhardts Werke erstmals in Niederösterreich ausstellen zu können und hoffen, damit erneut den Geschmack unseres Publikums getroffen zu haben“, so Obstlt Gekle. Beim Betrachten der Werke stellte sich für viele Kunstinteressierte eine bedeutende Frage: Wie viele Kugelschreiber verbraucht die Künstlerin eigentlich bei einem Bild? Die Antwort von Valentina Eberhardt fiel relativ knapp aus: „Eigentlich nur einen, da es sich um Qualitätsprodukte handelt!“

Mit den Kernölamazonen wurde ein echtes Kabarett-Highlight auf der Bühne geboten. Mit ihrem Frontalangriff auf das Zwerchfell des Publikums sorgten sie für Heiterkeit und beste Laune im berstend vollen Veranstaltungsaal. Natürlich bekam bei ihrem Auftritt so mancher Gast die Auswirkungen ihres kernigen Charmes am eigenen Leib zu spüren, sehr zur Erheiterung der übrigen Besucher. Auch der ehemalige Brucker Bezirkshauptmann, Dr. Martin Steinhauser, kann seit der Veranstaltung ein sehr lautes Lied davon singen.

Ihre rasante Mischung aus Wort, Musik und Spiel, ihr gekonnter Spagat zwischen Kabarett und Musiktheater begeisterte das Publikum restlos. Die Fusion der griechischen Kriegerin Caroline Athansiadis und dem steirischen Kampfgeist Gudrun Nikodem-Eichenhardt funktioniert auf der Bühne prächtig, sie ergänzen sich in ihrem Wortspiel blind und man kann froh sein, dass ihre Verschmelzung in Österreich zu den Kernölamazonen stattgefunden hat und nicht in Griechenland zur Olivenöl-Connection.

Egal ob ein hinreißendes Musicalmedley, eine männervernichtende Doppelconférence oder einfach ein animierender Mitmachsong zum Besten gegeben wurde, die Kernölamazonen punkteten mit absoluter Treffsicherheit. Gedankt wurde es ihnen vom Publikum, nach mehreren Zugaben, mit Standing Ovations.

Brucks ehemaliger Bezirkshauptmann Dr. Martin Steinhauser sowie sein Stellvertreter Mag. Wolfgang Merkatz ließen sich den Abend genauso wenig entgehen wie der Bürgermeister von Hof, Felix Medwenitsch, begleitet von Vizebürgermeisterin Karoline Gumpinger, Götzendorfs Vizebürgermeisterin Doris Görlich oder der Direktor von Schloss Esterhazy in Eisenstadt, Mag. Erwin Windisch. Im Publikum auch die Künstlerin Cleo Ruisz, die im Feber bei Kunst im Einsatz zu Gast sein wird. Sie wird am Valentinstag rote Rosen regnen lassen und mit ihren Bildern und Chansons von Hildegard Knef, Edith Piaf & Co das Publikum verzaubern.

Fotos: ÖBH Vzlt Werner Wukoschitz

KFOR 41 geht in den Einsatz

Category: Events 2019
Published: Thursday, 26 September 2019
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Am 25. Juni 1999 erfolgte der Ministerratsbeschluss zum Einsatz österreichischer Soldatinnen und Soldaten im Kosovo. Die Zustimmung des Nationalrates erfolgte nur wenige Tage später am 1. Juli 1999. Aufgrund seiner geografischen Nähe hat Österreich besonderes Interesse daran, dass sich der gesamte Balkan friedlich und stabil entwickelt. Zwischen 400 und 500 Soldaten entsendet Österreich zur Kosovo-Force, die unter Führung der NATO steht. Die österreichischen Soldatinnen und Soldaten kommen im gesamten Verantwortungsbereich der Friedenstruppe zum Einsatz.

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Auf dieses historische Datum ging auch der Kommandant des AUTINT, Obst Claus AMON, bei der Verabschiedung des 41. Kontingents ein und erinnerte an die damalige dramatische Situation am Westbalkan. Seit diesem Zeitpunkt hat sich die Situation zwar zum Besseren gewendet von wirklichem Frieden kann man aber nach wie vor nicht sprechen.

 

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Obst Amon plädierte an die Kontingentsangehörigen die hohe Reputation, die österreichische Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz genießen, weiter aufrecht zu halten, keine Seilschaften zu bilden und ehrliche Kameradschaft zu leben. Er wünschte allen Kontingentstangehörigen viel Soldatenglück im Einsatz vor allem aber eine gesunde Rückkehr in die Heimat. Ein gemeinsames Frühstück, bei dem zahlreiche Erinnerungen und Erfahrungen ausgetauscht wurden, beendete die Verabschiedung.

 

Text: GEKLE

Fotos: (c) WUKOSCHITZ

AUTINT on the Road

Category: Events 2019
Published: Monday, 26 August 2019
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Im Rahmen des Wachauer Volksfestes fand auch eine Bundesheer on the Road Veranstaltung statt. Am Freitag, 23 08, und am Samstag, 24 08, präsentierten sich Einheiten des Österreichischen Bundesheeres in Krems an der Donau, um den zahlreichen Besuchern den Slogan, „Was wir heute noch können- was wir morgen nicht mehr können“ zu vermitteln.

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Das AUTINT war wieder mit dem AE-Modul vertreten und konnte so dem interessierten Publikum die laufenden Auslandseinsätze näherbringen. Der Wohncontainer für zwei Soldaten wurde von diesem als eigentlich bequem eingestuft. Die Aufklärung, dass sich Wasch- und Sanitärcontainer in einiger Entfernung befinden könnten und zu jeder Tages-/Nachtzeit und vor allem auch bei jeder Witterung aufgesucht werden sorgte für ein wenig Ernüchterung. Auch der Umstand die geringe Raumgröße ohne jegliche Privatsphäre über Monate zu teilen reduzierte das bequem auf ein „besser wenigstens als ein Zelt!“

Auch im Multimedia-Container gab es sehr viel Gesprächsbedarf, vor allem über die derzeit laufenden Missionen des Österreichischen Bundesheeres. Viele Besucher wähnen unsere Soldatinnen und Soldaten nach wie vor am Golan, verwundert müssen sie dann zur Kenntnis nehmen, dass der Abzug bereits 2013 erfolgte. Ist der Einsatz im Kosovo noch relativ präsent, so wird es bei den anderen Missionen schon ein wenig dunkel am Horizont. Immer wieder konnte man beim Aufzählen der Einsätze in Afrika, der Ukraine, in Georgien, im Libanon, etc. vernehmen: „Echt? Dort sind wir auch? Was machen wir dort?“

Für das AUTINT gab es zwei Tage lang gehörigen Aufklärungsbedarf und die Erkenntnis: „So lange der Golan so tief im Gedächtnis der Bevölkerung verankert ist und andere Missionen kaum wahrgenommen werden, wird es noch sehr sehr viele Öffentlichkeitsveranstaltungen und Medienberichte benötigen, um ein Bewusstsein für die mannigfachen Aufgaben und Aufträge des Bundesheeres im Auslandseinsatz benötigen.“

Foto: Vzlt Werner Wukoschitz

 

EUFOR-Kontingent verabschiedet

Category: Events 2019
Published: Monday, 26 August 2019
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Am Donnerstag, 22 08 19, wurden in der Wallenstein Kaserne in Götzendorf 44 Angehörige des neuen EUFOR-Kontingents verabschiedet. Nach der Meldung an den Kommandanten der Auslandseinsatzeinsatzbasis, Obst Claus Amon MSD, erfolgte unter Abspielen der Bundeshymne die Flaggenparade.

 

GrpFoto EUFOR 

In seiner Ansprache ging der Kommandant des AUTINT auf seine persönlichen Erfahrungen im Einsatzraum ein und er verwies auf den guten Ruf, den österreichische Soldatinnen und Soldaten in den Einsatzräumen genießen. Obst Amon forderte die Kontingentsangehörigen auf ehrliche Kameradschaft zu leben, für einander da zu sein und die hervorragende Reputation, die im Einsatzraum Bosnien-Herzegowina vorhanden ist, weiter aufrecht zu erhalten.

Auch wenn die Situation im Einsatzraum derzeit ruhig erscheint und sich die Tagesabläufe eingespielt haben, reicht oft ein kleiner Funken, um ein unheilvolles Feuer zu entzünden. Dementsprechend umsichtig und wachsam sollten sich unsere Kontingentsangehörigen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und Aufträge verhalten, um weiterhin Stabilität und Frieden aufrecht zu erhalten.

„Ich wünsche Ihnen viel Soldatenglück und vor allem eine gesunde Rückkehr in ihre Heimat Österreich“, schloss der Kommandant seine Rede. Im Anschluss an den Festakt fanden sich alle Teilnehmer in der Cafeteria zu einem erweiterten Frühstück ein, bei dem vor allem die anstehende Entsendung in den Einsatzraum im Mittelpunkt der Gespräche stand.

Foto: Vzlt Werner Wukoschitz

Sonderwaffenübung der Abteilung CIMIC in GRAZ

Category: Events 2019
Published: Tuesday, 23 July 2019
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Die Abteilung CIMIC der Auslandseinsatzbasis führte vom 04. Juli bis zum 12. Juli 2019 eine SWÜ durch. Ziel dieser Übung war es die Einsatzbereitschaft des Milizpersonals in der jeweiligen Einsatzfunktion CIMIC aufrecht zu erhalten bzw. weiter zu entwickeln. Eine direkt vor der SWÜ durchgeführte SEL der Abteilung CIMIC ermöglichte es bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen, da das bereits zusammengezogene Material und Gerät nahtlos übernommen werden konnte. Ebenso stand das bereits in die SEL eingebundene KPE Personal auch für die SWÜ weiter zur Verfügung und so konnte, personell voll aufgefüllt, nachstehend abgebildete CSU gebildet werden.

 

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Abbilung 1: Übungsgliederung

 

Die insgesamt fünf bei der Abteilung CIMIC beorderten Milizoffiziere wurden inhaltlich bereits im Mai in einer vorgestaffelten VWÜ auf dieses Vorhaben vorbereitet. Während dieser drei Tage wurde die Übungsanlage selbst präsentiert und die dahintersteckende Absicht, die Milizoffiziere vor allem in ihrer Führungsfähigkeit zu schulen, kundgetan. Darüber hinaus wurde auch eine Nivellierung hinsichtlich der allgemeinen militärischen Grundbefähigungen hergestellt. So wurden Themenbereiche wie etwa Kampfmittelabwehr aller Truppen, erweiterte Selbst- und Kameradenhilfe oder auch die Handhabung der Waffen aufgefrischt.

Zur eigentlichen SWÜ rückten die Offiziere dann am Donnerstag der Vorwoche in GRAZ ein, stellten ihre Arbeitsbereitschaft her, erhielten die letzten Einweisungen und Belehrungen und wurden am Freitag in die Übungslage bzw. Truppeneinteilung eingewiesen bevor sie dann am Montag ihre ersten Übungsbefehle erhielten und dementsprechend in der Kommandantenfunktion des jeweiligen Elementes während der ganzen Woche gefordert wurden.

Die Übungsanlage bestand im Wesentlichen aus einer Verknüpfung von vier Hauptereignissen, welche unter Berücksichtigung der drei Kernaufgaben von CIMIC (siehe dazu Abbildung 2) aufzuarbeiten waren:

1. Ein im Einsatzraum aufgetretenes Naturereignis.

2. Ein laufendes Wiederansiedlungsprogramm der UN im eigenen Verantwortungsbereich.

3. Eine private Großspende im Einsatzraum.

4. Eine im Hintergrund ablaufende militärische Eventualfallplanung.

 

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Abbilung 2: Kernaufgaben von CIMIC

 

Diese vier Hauptereignisse ereigneten sich aus übungstechnischer Sicht sequentiell, die beübte Truppe musste diese Ereignisse jedoch im Laufe der Woche auch parallel bearbeiten bzw. in ihre Folgebeurteilungen einbeziehen sowie auch vorhandene Verknüpfungen erkennen und wesentliche Ableitungen aus so mancher Interdependenz treffen.

Erschwerend für den einen oder anderen Kommandanten war sicherlich die Tatsache, dass die Arbeitssprache während der gesamten Übung Englisch war. Um eine zusätzliche Authentizität in den einzelnen Gesprächsführungen zu erzeugen, standen während der Übung auch fünf Studentinnen und Studenten vom Institut für theoretische und angewandte Translationswissenschaften der Universität GRAZ zur Verfügung, welche durch ihr beeindruckendes Repertoire an Sprachen den Einsatz eines Dolmetschers erzwangen.

Wie die Abbildung 3 veranschaulicht stellte den Höhepunkt der Übung der LVU an den COS bezüglich der zusammenfassenden Darstellung des zivilen Lagebildes innerhalb der eigenen AOR sowie der anschließende LVE bezüglich der Bewertung der beiden vorgegebenen Varianten für den Angriff aus der Sicht von CIMIC dar.

 

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Abbilung 3: Veranschaulichung des Übungsprozesses

 

Dieses Briefing ließ erkennen, dass die insgesamt gesammelte Information aller Teams sowie auch die daraus getroffenen Ableitungen absolut schlüssig waren und deshalb auch ein in sich stimmiges Lagebild über den Ist-Zustand des zivilen Umfeldes lieferte. Ebenso wurden die im Rahmen des LVE präsentierten Vor- und Nachteile beider Varianten mit stringenter Argumentation hinterlegt, sodass es dem COS nicht wirklich schwer fiel sich der Empfehlung von CIMIC anzuschließen.

Diese durchwegs professionelle Arbeitsleistung wurde im Laufe der Woche auch von einer slowenischen Delegation bestätigt. Drei Angehörige der CIMIC Einheit der Slowenischen Streitkräfte nutzten ihren Besuch im Rahmen des Zusammenarbeitsprogrammes um diese Übung unter die Lupe zu nehmen. Dahinter steckte durchaus die Absicht die Möglichkeit und auch die Sinnhaftigkeit einer etwaigen zukünftigen Übungsteilnahme mit slowenischen Teilen zu verifizieren.

Darüber hinaus wurde auch die Gelegenheit genutzt und die Verbindung zwischen der Abteilung CIMIC des Bundesheeres und des Referates für Katastrophenschutz des Landes Steiermark erneuert. Da der dafür zuständige Referatsleiter auch gleichzeitig ein engagierter Milizoffizier ist wurde die Option einer zukünftigen Übungsadaptierung unter Einbindung realer ziviler Organisationen vorgeschlagen und einer inhaltlichen Diskussion unterzogen.

 

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Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass diese SWÜ nicht nur für die Teile der Miliz sondern auch für alle anderen in die Übung integrierten Teile aus dem Aktivstand bzw. aus dem KPE-Pool eine ausgezeichnete Gelegenheit war ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Fachbereich aufzufrischen, zu festigen und auch unter Beweis zu stellen.