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Bergwind stürmt im Kosovo

Kategorie: Truppenbetreuung
Veröffentlicht: Donnerstag, 26. Januar 2017
Geschrieben von Super User

Die erste Truppenbetreuung des Jahres wurde von 13. bis 15. Jänner im Kosovo durchgeführt. Bei eisigen Temperaturen bliesen dabei die Musiker von Bergwind zum musikalischen Großangriff auf Camp Film City in Pristina.

 

Vor internationalem Publikum sorgten die Musiker mit ihrem mitreißenden Genremix für beste Stimmung im Publikum. Österreicher, Schweizer, Deutsche, Italiener, Amerikaner und als einer der Ehrengäste der österreichische Botschafter für das Kosovo, Gernot Pfandler, genossen sichtlich diese willkommene Abwechslung vom Dienst.

 

Als besondere Stimmungsmacher erwiesen sich die Kameraden aus der Schweiz, die mit flotten Tanzeinlagen und dem Formieren von Polonaiseschlangen von Anfang an den Funken fröhlicher Unterhaltung zum Zünden brachten.


Trotz der Kürze des Besuches blieb auch noch Zeit den Bandmitgliedern den Einsatzraum ein wenig näher zu bringen. Ein Bummel durch das Stadtzentrum von Pristina mit einem Besuch des Bürgermuseums führte den Musikern die bewegte Vergangenheit des Landes vor Augen. Leider konnte aufgrund der Schneelage der historisch wichtigste Platz in der Geschichte des Kosovo, das Amselfeld, nicht besucht werden.

 

Bei eisigen Temperaturen ging es am dritten Tag der Truppenbetreuung wieder retour in das nicht weniger kalte Österreich. Trotz Schneefahrbahn und zahlreichen Autos, die im Straßengraben gelandet waren, erfolgte der Rückflug pünktlich und die Musiker von Bergwind konnten mit jeder Menge neuer Eindrücke versehen wieder zu ihren Familien und Freunden zurückkehren.

Text: Helmut Gekle, Obstlt

Militärbischof zu Besuch im AUTINT

Kategorie: Events 2017
Veröffentlicht: Montag, 23. Januar 2017
Geschrieben von Super User

Am Mittwoch, 18. Jänner, besuchte Militärbischof Dr. Werner Freistetter die Auslandseinsatzbasis in Götzendorf. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit dem Kommandanten AUTINT, Obst Claus Amon, sowie Vertretern der Abteilungen wurden mit MilDekan Mag. Martin Steiner fachbezogene Themen erörtert. Im Mittelpunkt standen dabei die Entsendungen von Geistlichen in die Auslandsmissionen des Österrreichischen Bundesheeres. Nach anregenden Gesprächen verließ Bischof Freistetter die Kaserne mit dem Versprechen bald wieder für einen Besuch zurückzukehren.

Foto (c) WUKOSCHITZ Werner

Hilfe für die Ärmsten

Kategorie: Events 2016
Veröffentlicht: Mittwoch, 07. Dezember 2016
Geschrieben von Super User

 

 

Am 17.11.16 informierte Bundesminister Mag. Hans Peter Doskozil die Öffentlichkeit, in Zukunft nach Jordanien geflüchtete syrische Familien unterstützen zu wollen. In einem ersten Schritt wurde, in enger Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Volkshilfe Winterbekleidung für Kinder gesammelt. Die Bevölkerung war aufgerufen, bis zum 05.12.16 Bekleidung für Kinder bis 12 Jahren bei den Sammelstellen in Stammersdorf und in der Maria Theresien Kaserne in Wien abzugeben.

 

Die Bediensteten der Auslandseinsatzbasis beteiligten sich an dieser Aktion und sammelten eifrig in ihrem privaten Umfeld. Durch dieses Zeichen der Nächstenliebe war es möglich, mehrere Kisten mit Bekleidung für die Ärmsten und verwundbarsten Beteiligten des langandauernden Bürgerkrieges in Syrien zur Verfügung zu stellen. Die Spenden werden nun, an das Kdo EU übergeben, neu verpackt und mit der C-130 Hercules nach Jordanien verbracht, wo sie unter Federführung der österreichischen NGOs zur Verteilung gelangen.

Elftes UNIFIL-Kontingent geht in den Einsatz

Kategorie: Rotationen
Veröffentlicht: Freitag, 25. November 2016
Geschrieben von Super User

Während im Hintergrund die Abschlussübung der angehenden OSCE-Beobachter lief und in Innsbruck der Militär des Jahres verkündet wurde, sind am Antreteplatz der Wallenstein Kaserne in Götzendorf rund 90 Soldatinnen und Soldaten des 11. Libanon-Kontingents zur feierlichen Verabschiedung angetreten.

 

Der Kommandant der ausgerückten Truppe meldet an Bgdr Günter Ruderstaller und Abg. z. NR Otto Pendl

 

Nach einer mehrwöchigen, vom jeweiligen Fachbereich dominierten Ausbildung treten sie nun den Flug in den Einsatzraum an, wo sie ab Dezember ihren Dienst versehen werden. Weihnachten in einer Auslandsmission ist für einige von ihnen schon ein bekanntes Gefühl, für viele aber Neuland. Und so ging der Kommandant der Auslandseinsatzbasis, Obst Claus Amon, in seiner Begrüßung auch besonders auf eine ehrlich gelebte Kameradschaft ein, in der jeder für jeden einsteht und das Miteinander in den Vordergrund stellt.

 

Abschreiten der Front: Bgrd Günter Ruderstaller Abg. z. NR Otto Pendl, Obst Claus Amon und BR Bgm Gerhard Schödinger

 

Erzdekan Harald Tripp sprach nach einem Choral die Worte der Geistlichkeit und segnete die Kontingentsangehörigen. Der Traditionsmarsch des AUTINT, „Committed to Peace – Dem Frieden verpflichtet“ leitete zu den Worten des militärisch Höchstanwesenden, Bgdr Mag. Günter Ruderstaller, über. Ruderstaller setzte sich in seiner Ansprache vor allem mit der derzeit angespannten Situation in der Welt auseinander, deren hässliche Ausläufer längst in Europa gelandet sind. Und er bekannte sich zur Hilfe vor Ort, um dort Sicherheit und Stabilität zu schaffen, wo Krisenherde seit Langem am Kochen sind. Ein Aufgabe, die das Österreichische Bundesheer seit nunmehr 56 Jahren erfolgreich in seinen Auslandsmissionen bewältigt und sich damit im internationalen Verbund der Staaten eine hervorragende Reputation erworben hat.

 

Ansprache des amtsführenden Vorsitzenden der Parlamentarischen Bundesheerkommission, Abg. z. NR Otto Pendl

 

Bevor in Vertretung des Herrn Bundesminister für Landesverteidigung und Sport der amtsführende Vorsitzende der Parlamentarischen Bundesheerkommission, Abg. z. NR Otto Pendl, sprach, intonierte die Gardemusik noch den Traditionsmarsch der Auslandseinsätze „Mit vereinten Kräften“. Pendl sprach sehr direkt den politischen Willen zur Stärkung des Bundesheeres an und er verwies auf die Erfolge die im budgetären Bereich erzielt werden konnten. Diese tragen maßgeblich zur Verbesserung der Infrastruktur, der Ausrüstung, der Ausbildung und vor allem zum Wiederstarken der Miliz bei. Ein nicht unwesentlicher Faktor, denn rund 50% der an der Grenze und im Ausland eingesetzten Soldatinnen und Soldaten kommen aus diesem Bereich. Der amtsführende Vorsitzende der Parlamentarischen Bundesheerkommission berichtete auch von seinen zahlreichen Truppenbesuchen und dem spürbaren Aufwind der durch das Kader geht. So wie bei seinen Vorrednern auch, war sein größter Wunsch aber die gesunde Heimkehr aller Kräfte nach Österreich.

 

Time to say goodbye!

 

Die Europahymne und das Erbitten weiterer Befehle beendeten den von einer Ehrenformation der Garde und der Gardemusik umrahmten Festakt im Austrian Armed Forces International Centre. Alle Teilnehmer trafen sich im Anschluss noch im Wirtschaftsgebäude zu einem gemeinsamen Imbiss bei dem viele Erfahrungen, Erkenntnisse und vor allem Wünsche für die Zeit im Libanon zum Ausdruck gebracht wurden.

Obstlt Helmut Gekle
Fotos: Vzlt Werner Wukoschitz

 

Direktor des CIMIC Centre of Excellence (CCOE) besucht CIMIC-Unit Austria

Kategorie: Events 2016
Veröffentlicht: Freitag, 25. November 2016
Geschrieben von Super User

Vom 21. bis 25. November besuchte Oberst Wolgang PAULIK, Direktor des CCOE in Den Haag, Slowenien. Ziel war, sich einen Überblick über spezifische nationale und regionale Anforderungen betreffend slowenischer CIMIC Kräfte zu beschaffen. Im Zuge dieses Aufenthalts nahm Oberst PAULIK auch die Gelegenheit wahr, die Abteilung CIMIC der Auslandseinsatzbasis in Graz zu besuchen. Begleitet wurde er von Oberstleutnant Primoz PROTNER (SVN), ebenfalls Angehöriger des CCOE.

 

Nach erfolgter Einweisung hinsichtlich Struktur und Aufgabenbereiche der Abteilung CIMIC durch Major PAULEWICZ (Abteilungsleiter CIMIC) wurden aktuelle und zukünftige Aufgaben von CIMIC im nationalen und internationalen Verbund thematisiert. Die Inhalte erstreckten sich von Wissens- und Erfahrungsaustausch über gemeinsame Kooperation bis hin zu neuen Anforderungen für CIMIC. Im Detail wurden die Rolle von CIMIC im Zuge von Flüchtlingskrisen, die gegenseitige Unterstützung in Bereich der Aus- Fort- und Weiterbildung sowie aufkommende Herausforderungen, wie z.B. von NATO CIMIC am Baltikum, besprochen.

 

 

Oberst PAULIK betonte vor allem die Wichtigkeit der CIMIC-Partner des CCOE hinsichtlich ihrer nationalen Belange, um entsprechend auf angepasste Ausbildung und Kompetenzerwerb im internationalen Kontext besser eingehen zu können. Gefördert bzw. unterstützt soll dies durch eine CIMIC-Plattform werden, welche es den Nationen ermöglichen soll, kollektives Wissen hinsichtlich CMI (Civil Military Interaction) zu teilen.

 

 

Die CIMIC Unit AUT wird als anerkannte Einheit innerhalb des europäischen Verbundes dieses Angebot seitens CCOE annehmen und aktiv in der Weiterentwicklung des Fachbereiches CIMIC und er Stärkung der Kooperation mitwirken.