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Rote Rosen und ein kiffender Hund

Category: Events 2020
Published: Monday, 17 February 2020
Written by Super User
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Die 29. Veranstaltung der Kulturreihe „Kunst im Einsatz“ in der Wallenstein Kaserne in Götzendorf wurde bewusst auf den Valentinstag gelegt. Einerseits sollte es als Zeichen der Wertschätzung für die Damenwelt gesehen werden und andererseits war das Programm von Cleo Ruisz und Reini Dorsch mit dem Titel „Für mich soll‘s rote Rosen regnen …“ perfekt auf diesen speziellen Tag abgestimmt.

Bereits im Vorfeld wurde bei der Ausgestaltung der Räumlichkeiten nichts dem Zufall überlassen. Mit sensibler Frauenhand wurden Tischschmuck, Wandverzierungen und Fensterdekoration gewählt, im Mittelpunkt dabei zartes Rosa und dunkles Rot. Fast alle Gästen lobten beim Betreten der Ausstellungsräume mit einem anerkennenden Kommentar oder glänzenden Augen die zauberhafte Arbeit der Dekorateurinnen.

 

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Auf den Galeriewänden gibt es seit Freitag abstrakte Arbeiten und Tierportraits von Cleo Ruisz zu bestaunen. Wer allerdings denkt, es handelt sich dabei um 08/15 Werke, der irrt gewaltig. Jeder Vierbeiner hat seine eigene Geschichte ins Gesicht geschrieben bekommen, Egal ob ein Hund mit lästigen Seifenblasen kämpft, mit schielenden Augen einen Schmetterling auf seiner Nase mustert, einen Joint kifft oder Pferde aus dem Bild zu stürmen scheinen. Erneut zeigen die Galeriewände in der Cafeteria Süd in der Wallenstein Kaserne ein neues, faszinierendes Kunstbild.

Cleo Ruisz perfektionierte ihre bildnerischen Fähigkeiten an der Wiener Kunstschule und in zahlreichen Workshops und Seminaren, ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Franz Schubert Konservatorium. Ihr liebstes musikalisches Betätigungsfeld ist das Chanson. Mit Titeln wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, „So ein Mann“ oder „Diese Stadt“ begeisterte sie das Publikum im restlos vollen Veranstaltungssaal. Kongenial begleitet wurde Cleo am Piano von Reini Dorsch, einem Meister seines Fachs. Mit seinen Interpretationen, Einleitungen und perfekt gesetzten Akzenten hatte auch er das Publikum sofort auf seiner Seite.

Abgerundet wurde dieser überaus stimmige Valentinstag von einem wunderbaren Buffet, das von der Küche mit viel Liebe zubereitet wurde. Ein klassisch-traditionelles Rindsgulasch, zarte Hühner Cordon Bleus, herzhafte Schinkenfleckerl und ein flaumiger Kaiserschmarrn mit Apfelmus ließen die Gäste nach dem Konzert wunderbare kulinarische Momente erleben.

Kein Wunder also, dass der stellvertretende Bezirkshauptmann von Gänserndorf, WHR Mag. Wolfgang Merkatz, Hofs „Jungbürgermeister“ Felix Medwenitsch und Hofs Altbürgermeister, Hubert Germershausen, der Mannersdorfer Inspektionskommandant, KI Günther Amelin, Dr. Stefan Mitschek und Obst Ludwig Frauer von der UNIQA sowie zahlreiche weitere Ehrengäste das gesellige Beisammensein gemeinsam mit dem Kommandanten AUTINT, Obst Claus Amon, und dem Stabschef, Obst Karl Wolf, sichtlich genossen. Für den Initiator von „Kunst im Einsatz“, Obstlt Helmut Gekle, RgR, und seinem engagierten Team heißt es ab sofort das Programm für den Herbst vorzubereiten, denn dann wird 15 Jahre „Kunst im Einsatz“ mit der 30. Veranstaltung gefeiert werden. Und natürlich sollen auch im September die Gäste wieder begeistert nach Hause gehen und erneut im Gästebuch ihre Freude über die gelungene Veranstaltung mit herzlichen Einträgen zum Ausdruck bringen.

You’re in the Army now!

Category: Events 2020
Published: Monday, 10 February 2020
Written by Super User
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Für den scheidenden Einrückungstermin (ET) September/2019 war es der letzte große Auftritt, für den neuen ET Jänner 2020 die Abschlussübung nach der Basisausbildung. Vier lange Tage wurden am Gefechtsübungsplatz in Götzendorf verbracht, um die Ausbildungsziele zu überprüfen. Die erlernten militärischen Fähigkeiten mussten im Bereich der Selbst- und Kameradenhilfe, beim Umgang mit Minen, bei der ABC-Abwehr, bei den Bewegungsarten und im Kampf unter Beweis gestellt werden.

 

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Ausgangspunkt für die Überprüfung war eine von den Ausbildnern perfekt vorbereitete Kampfbahn, auf der in Anlehnung an Szenarien, die im Auslandseinsatz in Friedensunterstützenden Operationen gefordert sind, bzw. beim Schutz von Objekten benötigt werden durchgespielt wurden. In der Nacht wurde Aufklärung und Gegenaufklärung betrieben, diese Aktionen endeten schlussendlich in einem Gefecht des alten Einrückungstermins gegen den neuen.

 

Müde, aber voller Stolz die absolvierten Ziele erreicht zu haben, ging es wieder in die Kaserne zurück. Nun steht für den neuen ET die Arbeit in den zugeteilten Dienststellen am Programm, eine Aufgabe bei der weniger der Kampf im Gelände als vielmehr das Gefecht in den Amtsgebäuden auf der Tagesordnung steht.

 

Fotos Vzlt Werner Wukoschitz

Aller guten Dinge sind 3

Category: Events 2020
Published: Tuesday, 04 February 2020
Written by Super User
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Am Dienstag, 04 02 2020, standen drei sogenannte Kleinkontingente im Mittelpunkt des Geschehens. Bereits um 07.30 Uhr begrüßte der Stellvertretende Kommandant, Obst Karl Wolf, die Angehörigen des neuen EUFOR-Kontingents, das derzeit die Ausbildung in der Auslandseinsatzbasis durchläuft.

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Die Grundlagen für den Einsatz der internationalen Friedenstruppe in Bosnien und Herzegowina sind aktuell im Vertrag von Dayton und in der UN-Resolution 2384 geregelt. Weil neben dem Kosovo vor allem die friedliche Entwicklung Bosnien und Herzegowinas für Österreich von besonderer Bedeutung ist, beteiligt sich das Bundesheer seit 1996 an der Mission. Seit Dezember 1995 erfolgte der Einsatz unter dem Kommando der NATO und hieß IFOR („Implementation Force“), ab Dezember 1996 SFOR („Stabilization Force“). Mit Jahresende 2004 übernahm die EU die Mission, die seither unter dem Namen EUFOR/ALTHEA läuft.

 

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EUTM Mali & RSM Afghanistan

Nach der Begrüßung des EUFOR-Kontingents stand die Verabschiedung der Kontingentsangehörigen der European Union Training Mission Mali (EUTM Mali) und der Resolute Support Mission (RSM) am Programm. Diese Soldaten werden sich in wenigen Tagen auf den Weg nach Afrika bzw. nach Afghanistan machen.

Das Österreichische Bundesheer unterstützt in Mali den Wiederaufbau und die Reorganisation des Sicherheitssektors. Dadurch sollen nachhaltige, lokale Strukturen geschaffen werden, die eigenverantwortlich den Schutz der malischen Bevölkerung vor gewaltsamen Übergriffen und insgesamt Rechtsstaatlichkeit garantieren. Seit März 2013 beteiligt sich das Bundesheer an dieser Trainingsmission der Europäischen Union.

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Mit 16 Soldaten ist das Österreichische Bundesheer auch in Afghanistan
bei der NATO geführten Resolute Support Mission in Afghanistan im Einsatz.
Die Resolute Support ist eine am 1. Januar 2015 begonnene Mission zur Ausbildung und Beratung sowie Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte als Folgemission des am 31. Dezember 2014 beendeten Einsatzes der International Security Assistance Force.

Die Ausbildung der Kontingentsangehörigen wird von den Experten der Auslandseinsatzbasis sowie dienstzugeteilten Fachkräften national und international durchgeführt. Damit ist eine bestmögliche Vorbereitung für diese fordernden Missionen garantiert.

Goodbye 2019, hello 2020!

Category: Events 2019
Published: Friday, 20 December 2019
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Wenn man auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken kann, dann darf dies auch würdig gefeiert werden. Und davon machten die Angehörigen der Auslandseinsatzbasis am 18. Dezember bei der Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier auch ordentlich Gebrauch. Eingeläutet wurde der Abschied vom Arbeitsjahr 2019 mit einem vorweihnachtlichen Gottesdienst, der von Erzdekan Dr. Harald Tripp gestaltet wurde.

 

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Um 14 Uhr traten dann alle Bediensteten zur Flaggenparade an. Nach dem Abspielen der Bundeshymne bedankte sich der Kommandant, Obst Claus Amon, für die in sehr schwierigen Zeiten geleistete, hervorragende Arbeit. Er betonte dabei besonders die sehr gute Personalsituation, die gelungene Verbesserung der Infrastruktur und den Erhalt der Internationalität. Als Schwerpunkt für 2020 sieht er das 60-Jahrjubiläum der Auslandseinsätze. Diese Erfolgsgeschichte des Österreichischen Bundesheeres begann im Dezember 1960 mit dem ersten UN-Einsatz im Kongo.

 


Mit der Verabschiedung der Mitarbeiter, die in den wohlverdienten Ruhestand gehen, und fünf Beförderungen endete der offizielle Teil der Feier und alle Angehörigen sowie die Partner, ehemaligen Bediensteten und die Ehrengäste fanden sich in der Cafeteria Süd zum Get2gether ein.

 


Mit kräftiger Unterstützung der AUTINT-Damen und der Grundwehrdiener dekorierte das Team der Betreuung und Öffentlichkeitsarbeit die Räumlichkeiten und die Terrasse und sorgte so für einen wundervollen Adventzauber. Mit einem Bläserensemble aus Moosbrunn, Glühwein, Punsch und Keksen wurde der Empfang gestaltet. Punschhütte und Feuerschalen sorgten im Freien für ein heimeliges Ambiente, eine stilsichere weihnachtliche Dekoration mit einem liebevoll geschmückten Christbaum im Inneren für Weihnachtsstimmung.

 


Während auf der Terrasse das Gulasch im Kupferkessel wohlduftend zum Verzehr lockte, sorgte das von der UNIQA gespendete und um 15 Uhr angelieferte Spanferkel für große Augen. Mit krachender Schwarte und feinster Fülle präsentierte sich das sechs Stunden gegrillte, eher als ausgewachsene Sau denn als Ferkel zu bezeichnende Getier, in köstlichster kulinarischer Pracht. Dachte man zuerst die Menge reicht locker für die doppelte Menge an Gästen so blieb zu guter Letzt nur ein kleines Häufchen Fleisch für die Jause danach übrig.

 


Um 19 Uhr endete eine stimmungsvolle Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier, die als wunderschönes Dankeschön an alle Mitarbeiter für die gezeigten Leistungen und die vollbrachte Arbeit 2019 gesehen werden soll.

Waldweihnacht

Category: Events 2019
Published: Friday, 13 December 2019
Written by Super User
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Es ist schon eine lieb gewordene Tradition, dass in der Adventzeit das CI-Projekt „Adventwanderung“ durchgeführt wird. Einerseits dient es zur Vertiefung der Kameradschaft andererseits zur regen internen Kommunikation abseits der Kasernenmauern. Vor allem das Get2gether zwischen den Götzendorfern und den in Graz dislozierten Teilen spielt dabei eine wichtige Rolle, sieht man sich doch nicht so oft im Jahr. Daher werden auch immer Orte auserkoren, die in etwa der Mitte der beiden Standorte liegen. Diesmal fiel die Entscheidung auf Bruck an der Mur, die Stadt am Zusammenfluss von Mur und Mürz.

 

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Um 14 Uhr wurden die 23 Teilnehmer von Kirchen- und Stadtführer Gerd Prach im Rathaus in Empfang genommen. Nach einem kurzen historischen Abriss über die Entstehung von Bruck an der Mur, das unter König Ludwig dem Deutschen erstmals 860 als Prukka urkundliche Erwähnung fand, wurde bei frostigen minus 2 Grad und leichtem Schneetreiben die Stadtführung begonnen. Vom Rathaus ging es direkt zum Eisernen Brunnen, eines der bedeutendsten schmiedeeisernen Kunstwerke seiner Art in der Steiermark. Dieses Wahrzeichen steht am nördlichen Ende des Hauptplatzes, der übrigens nach Wien der zweitgrößte Österreichs ist. Nur wenige Meter davon entfernt erfreut das Kornmesserhaus das gilt als einer der schönsten gotischen Profanbauten gilt das Auge des Betrachters. Vorbei an der Polizeikaserne und am Geburtshaus des weltbekannten Bergsteigers Heinrich Harrer wurde der Schlossberg erklommen, der einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt bietet.


Der Schlossberg der ehemaligen Burg Landskron wurde 1809 unter k. k. Generalfeldzugmeister Graf Gyulay gegen die Franzosen befestigt: Wälle wurden angelegt, Schützengräben gegraben und ein unterirdisches Pulvermagazin errichtet. 1815 erlaubte Kaiser Franz auf Bitte der Stadtverwaltung sechs erbeutete französische Kanonen in der sogenannten "Stuckhütte" aufzustellen, von denen noch drei vorhanden sind. Doch nicht nur die Vergangenheit lebt in Bruck an der Mur, auch die Gegenwart und Zukunft ist durch modernste Industriebetriebe allgegenwärtig. Etwa durch die norwegische Papierfabrik Norske Skog oder durch den Formel 1 Zulieferer Pankl Racing.

Vom Schlossberg ging es wieder zurück zum Rathaus, wo man den äußerst belesenen Stadtführer Gerd Prach herzlich verabschiedete. Abgerundet wurde die Adventwanderung mit dem Besuch der Waldweihnacht, die mit handwerklichen, künstlerischen und kulinarischen Verführungen lockte. Am frühen Abend endete eine äußerst stimmige Adventwanderung, die schon Freude auf das kommende Jahr macht.