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Partnern und Künstlern im Einsatz für den Frieden 2022

Category: Events 2022
Published: Tuesday, 21 June 2022
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Numquam Retro!

Numquam retro oder „Niemals zurück!“ ist das Markenzeichen der Spezialeinsatzkräfte des Österreichischen Bundesheeres, besser bekannt als Jagdkommando. Um unseren Partnern und Künstlern im Einsatz für den Frieden einen Einblick in das breit gefächerte Aufgabenspektrum dieser außergewöhnlichen Einheit zu geben, führte der traditionelle Partner- & Künstlerwandertag 2022 in die Flugfeld Kaserne nach Wiener Neustadt.
Der stellvertretende Kommandant, Obst Rudolf Weißenbacher, ließ es sich nicht nehmen, persönlich in die Aufgaben des Jagdkommandos einzuweisen. In einem rund einstündigen Briefing stellte er in fundierter Manier, mariniert mit launigen Bemerkungen, die einzelnen Bereiche detailliert vor. Dabei spannte sich der Erklärungsreigen von der Spezialaufklärung über Kommandounternehmen bis hin zur militärischen Unterstützung und zur Fach- und Spezialausbildung im nationalen Bereich.
Bei der Spezialaufklärung steht die Gewinnung von Schlüsselinformationen, die Aufklärung und Überwachung von Räumen, Objekten, Netzwerken und Personen mit besonderer Bedeutung im Mittelpunkt. Bei Kommandounternehmen steht der Einsatz gegen gegnerische Einrichtungen, Gruppierungen und Netzwerken, Festnahme von gesuchten Kriegsverbrechern sowie die Gefangenen- und Geiselbefreiung von österreichischen Staatsbürgern im Brennpunkt des Geschehens. Das Jagdkommando kann daher mit Recht als die Anti-Terror-Einheit des Österreichischen Bundesheeres bezeichnet werden.
Auf Ersuchen von Partnern oder befreundeten Nationen wird auch spezielle Hilfe geleistet, etwa bei der Ausbildung von Soldaten. Daneben steht das Jagdkommando aber auch als Erstreaktionskraft des Bundesheeres in den Interessensgebieten Österreichs zur Verfügung, für kampfkräftiges Suchen und Retten, etwa von abgestürzten Piloten, kommt als konsularisches Unterstützungsteam für österreichische Vertretungen im Ausland zum Einsatz und steht für militärische Evakuierungsoperationen für österreichische und europäische Staatsbürger in Krisengebieten bereit. Ein äußerst breit gefächertes Aufgabengebiet, das neben Spezialwissen auch ständiger Ausbildung und intensiven Trainings bedarf. Allein die Aufnahmeprüfung für diese Spezialeinheit dauert schon drei! Wochen.

 

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Nach dem Briefing von Obst Weißenbacher wurden vier Outdoor-Stationen besucht. Die vorgesehen 15 Minuten erwiesen sich dabei als sehr knapp bemessen, denn sowohl die Spezialwaffen, die Sonderfahrzeuge aber auch die Ausrüstung für die Kamptauchtaucher und Fallschirmspringer erwies sich als so interessant für die Besucher, dass beim Stationswechsel oftmals ein zweiter oder dritter „Order-Ruf“ notwendig war.
Mit dem Besuch beim Jagdkommando konnte auch in diesem Jahr den Vertretern unserer Partner als auch den Künstlern im Einsatz für den Frieden ein ganz spezieller Blick in ein weiteres Arbeitsfeld des Österreichischen Bundesheeres gegeben werden, der sichtlich Eindruck hinterließ.
Bei einem gemütlichen Beisammensein im Hofstadlheurigen Goldfuß in Bad Fischau wurden die gewonnenen Eindrücke lebhaft diskutiert und es zeigte sich bei den Teilnehmern großer Respekt vor den Aufgaben und Aufträgen der Soldatinnen und Soldaten des Jagdkommandos.
Nach einer kräftigen Heurigenjause griffen Thomas Techt und Manfred Gollenz von „Grodaus“ in die Saiten ihrer Gitarren und sorgten bei den Vertretern der UNIQA, der Marktgemeinde Schönkirchen-Reyersdorf unter Führung von Bürgermeister Alexander Gary, den Mitgliedern der Mooskirchner, Alpenoberkrainerchef Janz Per, Vertretern des Ministeriums und der Truppenbetreuung AUTINT mit Austropop für beste Stimmung. Auch 2022 ist es wieder gelungen, die Partner und die Künstler im Einsatz für den Frieden in einen hochspannenden Arbeitsbereich des Österreichischen Bundesheere einzuführen und bei dem anschließenden Heurigenbesuch die Bekanntschaften und Freundschaften zu vertiefen. Gegen 20 Uhr ging mit der Frage: „Und was machen wir nächstes Jahr?“ ein äußerst informativer aber auch unterhaltsamer Tag zu Ende.

Fotos: ÖBH/Wukoschitz

Abschluss der Basisausbildung des ET 5/22

Category: Events 2022
Published: Monday, 06 June 2022
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Als krönenden Abschluss der Basisausbildung Kern ET 5/22 der Auslandseinsatz Basis gab es eine mehrtägige Zielüberprüfung. Unter Einsatz des "Duellsimulationssysstem Infantrie" konnte das bisher Erlernte im Rahmen einer "capture the flag" Übung mit Unterstützung durch Soldaten des Jänner 22 Einrückungstermines angewendet und überprüft werden. Vor dieser fordernden Aufgabe feierte man noch eine gemeinsame Feldmesse und stärkte sich mit Gegrilltem.

Nach einer kurzen Nacht verlegte der Ausbildungzug in den Raum Blauer Bruch, wo nach einem stärkendem Frühstück die letzte Herausforderung, eine Abseilstation, in Angriff genommen wurde.

 

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Ich gelobe!

Category: Events 2022
Published: Thursday, 27 January 2022
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Am 26. Jänner wurden bei frostigen Temperaturen die Rekruten des Einrückungstermins I/22 in der Wallenstein Kaserne angelobt. Sie haben den Großteil der Basisausbildung bereits erfolgreich absolviert und sie werden in Kürze ihren Dienst in den verschiedenen Abteilungen des AUTINT antreten.

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Der Kommandant der Auslandseinsatzbasis, Obst Claus Amon, ging in seiner Ansprache besonders auf die historische Entwicklung Österreichs nach der Monarchie sowie die Entstehung der österreichischen Fahne ein. Er lobte die bis dato gezeigte Disziplin der jungen Kameraden und dankte den Ausbildern für ihren professionellen Einsatz und ihre gelebte Fürsorgepflicht gegenüber den Rekruten. Amon zeigte sich überzeugt davon, dass dieser Einrückungstermin auch in den kommenden Monaten mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam machen wird.
Mit der Europahymne und dem Ausmarsch der Fahne endete der Festakt. Im Anschluss daran wurde den Rekruten ein kleines Geschenk als Erinnerung an ihre Angelobung überreicht.

Fotos: ÖBH/Wukoschitz

Zusammengefügt, was zusammengehört

Category: Events 2021
Published: Monday, 20 December 2021
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Am 14. Dezember, dem Gründungstag der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP), erfolgte in der Wallenstein Kaserne die Partnerschaftsbegründung mit dem AUTINT. Leider konnte aufgrund der restriktiven Coronabeschränkungen nur eine kleine, aber sehr hochkarätige Delegation der Vereinigung empfangen werden.

 

  

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Partnerschaft bedeutet ja eine Beziehung auf Dauer einzugehen. Klingt gut, ist aber oft sehr schwierig einzuhalten, wie uns viele Beispiele lehren. Elisabeth „Liz“ Taylor etwa war acht Mal verheiratet, das AUTINT ist nun in einer fünften Partnerschaft verankert. Damit wurde fast schon Hollywood-Niveau erreicht. Doch ein Umstand unterscheidet unsere Partnerschaften wesentlich von der Traumfabrik, das AUTINT kann auch fünf Partnern ein treuer Verbündeter sein. Und diese enge Verbundenheit wird schon seit 40 Jahren mit der Wirtschaftskammer Steiermark, seit 32 Jahre mit CANON Österreich, seit 31 Jahre mit der UNIQA und seit 28 Jahren mit der Marktgemeinde Schönkirchen-Reyersdorf gelebt. Allerdings muss man auch anmerken, dass wir uns mit einem Partner, der OMV, nach langen Jahren trauter Zweisamkeit auseinandergelebt haben und seit einigen Jahren friedliche Stille herrscht. Leider war es aufgrund der Covid-Situation und den angeordneten strengen Vorgaben nicht möglich, Vertreter der bestehenden Partnerschaften zu diesem Festakt einzuladen.
Der Kommandant AUTINT, Obst Claus Amon, betonte in seiner Ansprache, dass sich zusammenfügt, was zusammengehört. Die Auslandseinsatzbasis ist die zentrale Drehscheibe für unsere Missionen, in der Ausbildung, Weiterbildung, die Anschlussversorgung und die Administration erfolgt und die Rotationen in die Einsatzräume durchgeführt werden. Ein ewig laufendes Rad, das nie stillsteht. Ein Rad, das aber jene Kameraden hervorbringt, die nach ihrem Einsatz ihre Erfahrung an die neuen Kontingente weitergeben und so helfen immer mit den aktuellsten Erkenntnissen aus den Einsatzräumen arbeiten zu können.
Gleichzeitig ist dieses Rad aber auch der Nährboden für unseren jüngsten Partner, um Mitglieder zu lukrieren und so die Gemeinschaft der Peacekeeper stetig zu erweitern. Partner sollten ja auch einige Gemeinsamkeiten haben, denn sonst wäre es ja statt einer Partnerschaft nur eine Zweckgemeinschaft. Und Gemeinsamkeiten gibt es genug. Obst Amon zitierte dazu einen Auszug aus §2 der Statuten der VÖP in dem steht: „Förderung der Kontakte und des Erfahrungsaustausches auf nationaler und internationaler Ebene zwischen Peacekeepern.“ Ein Satz, der aufgrund der hervorragenden Verankerung im Verbund der Internationalität auch für das AUTINT gilt.
Der Präsident der VÖP, Gen iR Mag. Günter Höfler, ging in seiner Ansprache auf die langjährige Erfahrung Österreichs in den internationalen Einsätzen ein und die hervorragende Reputation, die Österreich dabei genießt. Als Kommandant des 1999 neue aufgestellten Kommandos für Internationale Einsätze lag ihm natürlich auch die Historie der Garnison am Herzen, die für ihn immer eine militärische Heimat bleiben wird. Auch Höfler betonte, dass sich zusammenfügt, was zusammengehört und er drückte seine Freude aus, genau am Gründungstag der VÖP diese Partnerschaft eingehen zu können.
GenLt Mag. Franz Reißner würdigte die Partnerschaften als sichtbares Zeichen der Verbundenheit der österreichischen Bevölkerung mit ihren Streitkräften. Daher war es ihm eine besondere Freude, die von der Frau Bundesminister für Landesverteidigung, Mag. Klaudia Tanner, unterzeichnete Urkunde an Gen iR. Günter Höfler überreichen zu können. Reißner konnte aber auch noch eine weitere Auszeichnung durchführen, denn Bundespräsident Alexander van der Bellen verlieh Obst Claus Amon das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Abschließend blieb noch der Wunsch, viele gemeinsame Aktivitäten, mit dem Ziel den Auslandseinsätzen des Österreichischen Bundesheeres jenen Stellenwert zu geben, den sie verdienen durchzuführen!

Fotos: ÖBH/Wukoschitz

 

Im stillen Gedenken

Category: Events 2021
Published: Saturday, 13 November 2021
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Wenn die Herbstsonne bereits am frühen Nachmittag ihr Licht vergräbt, wird es Zeit an die Verstorbenen zu denken, deren Licht ebenfalls erloschen ist. Für das AUTINT ist es eine Selbstverständlichkeit dies mehrmals jährlich zu tun, einerseits am 29. Mai, dem International Day of UN-Peacekeepers, und andererseits zu Allerheiligen und Allerseelen.

 

 

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Aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Stiftskirche erfolgte das Totengedenken mit Kranzniederlegung diesmal ausnahmsweise beim Denkmal für die im Auslandseinsatz Verstorbenen in der Wallenstein Kaserne in Götzendorf. Dabei wurde natürlich auch an alle von uns gegangenen Bediensteten die Erinnerung lebendig gehalten und ihrer gedacht. 52 Soldaten sind bis dato nicht mehr lebend aus dem Auslandseinsatz in die Heimat zurückgekehrt. Bei über 120.000 Entsendungen eine scheinbar kleine Zahl, doch für deren Angehörige und Freunde ein unersetzbarer Verlust. Leider war es aufgrund der vorherrschenden Covid-Situation auch in diesem Jahr nicht möglich ihre Familien und ehemalige Kameraden einzuladen.

 

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Der Leiter der Direktion 1, GenLt Mag. Franz Reißner, betonte in seiner Rede, dass wir sie nie vergessen und er versicherte die Verstorbenen in ewiger Erinnerung zu halten. Reißner dankte aber auch dem AUTINT für seine exzellente Ausbildungsarbeit, die realitätsnah auf Gefahrensituationen in den Missionen eingeht und so den bestmöglichen Schutz für die Soldatinnen und Soldaten gewährleistet. Man werde und kann den Verstorbenen nicht jeden Tag gedenken, doch es gibt eben jene speziellen Anlässe, an denen sie ihm Mittelpunkt unserer Gedanken stehen. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

 

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Diakon Andreas Binder sprach die Worte der Geistlichkeit und nahm im Anschluss daran die Segnung der Kränze vor. Der Präsident der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper, Gen iR Mag. Günter Höfler, nahm gemeinsam mit Vzlt iR Vzlt Alfred Stechauner stellvertretend für alle Mitglieder am Gedenken teil und legte für die Vereinigung den Kranz nieder.

 

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Nach der Segnung der Kränze erklang das Lied vom „Guten Kameraden“ gespielt von einem Ensemble der Militärmusik Burgenland. Mit einem gemeinsamen Mittagessen fand das Totengedenken seinen Ausklang.

 

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Fotos: ÖBH/Wukoschitz