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CANON Adventure Day im AUTINT

Category: Events 2019
Published: Wednesday, 26 June 2019
Written by Super User
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Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft mit der Fa. CANON Österreich. Ein Ereignis das natürlich gefeiert werden musste und daher entstand bei der Verleihung der Jubiläumsurkunde in Hochfilzen die Idee einen Adventure Day in Götzendorf durchzuführen. Da auch ein für beide Seiten günstiger Termin gefunden werden konnte, unterzogen sich am Freitag, 14 06 19, 15 Mitarbeiter der Marketingabteilung einem kleinen Erlebnistrip im Großraum Götzendorf.
Bereits bei der ersten Station stand für die Teilnehmer kleineres oder größere Nervenflattern am Programm, schließlich ging es per Seil rund 12 Meter in die Tiefe und nur die Wenigsten hatten Erfahrung im Abseilen. Schlussendlich bewältigten aber alle diese herausfordernde Aktion und machten sich auf den Weg zum Handgranatenwerfen. Ausgestattet mit einer Karte und einer vagen Richtungsangabe ging es vom Blauen Bruch Richtung Kaisersteinbruch. Bei einer Zwischenstation, bei der von einem Holzstamm ein 9 cm starkes Stück abgesägt werden musste erhielten die Teams wertvolle Tipps für ihren Weitermarsch. Trotzdem schaffte es eine Gruppe vom Weg abzukommen und musste mittels Kleinbus eingefangen und wieder richtig eingenordet werden.

 

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Der gezielte Handgranatenwurf in eine Tonne förderte einige Defizite im Wurfverhalten zu Tage, selbige konnten allerdings nach einem flotten Marsch zu einer Furt in der Leitha abgekühlt werden. Mit einem Wasserkanister als kleines Zusatzgepäck bewaffnet ging es weiter zur San-Station, wo um das Überleben eines Verletzten in Puppenform gekämpft wurde. Sogar ein Defibrilator kam zum Einsatz, Gott sei Dank richtig, sodass die Puppe überleben konnte.
Beim Weitermarsch verriet ein Informant wichtige Details zur weiteren Marschstrecke und zum Abschluss des Vorhabens und so konnten die Teams ein Feuerzeug ergattern und Brennholz sammeln, das für Überleben mehr als notwendig war. Bevor es allerdings an die Zubereitung der Würstel ging, musste noch mit der Armbrust ins Schwarze getroffen werden. Ein Unterfangen, das ebenfalls meisterlich gelöst wurde.
Bei der Zubereitung des Grillguts stießen die Teams allerdings beim Feuer entfachen an ihre Grenzen und so wurde im Heißhunger vorerst einmal zur Kaltverpflegung in Form von Kabanossi und Leberpastetendosen gegriffen. Marketingleiter Helmut Hafner entwickelte nach einer kurzen Nachdenkphase einen genialen Plan, um auch zu warmer Nahrung in Form von Bratwürsten und Käsekrainer zu kommen. Sein mit Steinen erbauter Behelfsgrill erfüllte seinen Zweck bestens und so konnte diese außergewöhnliche Partnerschaftsveranstaltung mit fast perfekt gegrillten Würsteln und einem kalten Bier gemütlich ausklingen.
Den Teilnehmern, acht Frauen und sieben Männer, haben die Herausforderungen sichtlich Spaß gemacht auch wenn am Anfang ein wenig Vorsicht und Zurückhaltung mit dabei war. Am Ende waren alle sichtlich Stolz die Abseilstation hinter sich gebracht und auch bei den weiteren Stationen gute Ergebnisse abgeliefert zu haben. Für das AUTINT war der Adventure Day eine gelungene Veranstaltung die zur Vertiefung der Partnerschaft und zum weiteren Ausbau der Kontakte hervorragend geeignet war.

AUTINT Fun-Day

Category: Events 2019
Published: Wednesday, 26 June 2019
Written by Super User
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Am Donnerstag, den 13. Juni, trafen sich nach langer Zeit wieder einmal die Mitarbeiter der Grazer und Götzendorfer Dienststellen zu einem gemeinsamen Event. Nach der vorgestaffelten Stabsbesprechung und einem Jour Fixe wurde für die Vertiefung der Zusammenarbeit ein sogenannter Fun Parcours von den einzelnen Abteilungen organisiert. Dabei wurden der Phantasie keine Grenzen gesetzt und so kamen auf die Teams echte Überraschungen zu. Rückwärts einparken ohne Spiegel, durchgeführt nur mit Handzeichen bescherte so manchem Lenker einen wilden Zickzackkurs ehe das Kfz mehr oder weniger gerade am vorgesehenen Abstellplatz zur wohlverdienten Ruhe kam.

 

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Blind, mit einem Tablett auf dem sich ein Suppenteller voll Wasser befand, nur mit Hinweisen von einem weiteren Teammitglied geführt, einen Freilandparcours zu bewältigen erwies sich als genau so schwierig wie beim Stockschießen zumindest in die Nähe der vorgegebenen Ziele zu kommen oder mit der Armbrust ins Schwarze zu treffen. Gefinkelte Fragen zur Geschichte der Kaserne, der Auslandseinsätze und der Kommandanten brachten verblüffende Antworten zu Tage die den Ergebnissen beim Münzen schätzen allerdings um nicht nachstanden. Die gemalten Bilder, die auf den Beschreibungen eines Teammitglieds beruhten, konnte sich großteils sehen lassen. Hier dürften die Erfahrungen von 13 Jahren „Kunst im Einsatz“ eingeflossen sein und bei so manchen Bleistiftakrobaten das künstlerische Talent zum Vorschein gelockt haben.

 


Nach zwei äußerst vergnüglichen Stunden im Kasernengelände, die mit einem erfrischenden Regenguss und zig kampfbereiten Gelsen garniert waren, fanden sich alle Teilnehmer und Stationsbetreiber in der Cafeteria Süd ein, wo ein köstliches, gefülltes Spanferkel auf sie wartete. Beim Ausklang standen in den Gesprächen natürlich die einzelnen Stationen im Mittelpunkt. Die kreativen Ideen der Stationsbetreiber wurden von allen Teilnehmer in den höchsten Tönen gelobt. Auch wenn der eine oder andere Bedienstete mit dieser Form des Teambuildings nicht d‘accord geht, war es für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis, das aufgrund der zusammengelosten Mannschaften Konstellationen abseits des beruflichen Alltags ergab und so ein sehr gutes get2gether zwischen den zwei Standorten der Auslandseinsatzbasis und den verschiedenen Abteilungen und Referaten stattfinden konnte. Und wenn man den angeregten Plaudereien beim Ausklang aufmerksam folgte, so konnte man deutlich den Wunsch heraushören, diese Veranstaltung in nächster Zeit zu wiederholen. Dieser Ball wurde vom Kommando natürlich aufgenommen und es zeichnet sich ab, dass der gefinkelte Pass über den Wechsel nach Graz weitergespielt wird.

Von Bunkern, Panzern & Crossover-Musik

Category: Events 2019
Published: Wednesday, 29 May 2019
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Es ist schon Tradition, dass die Partner und Künstler im Einsatz für den Frieden von der Auslandseinsatzbasis zum sogenannten „Partner- & Künstlerwandertag“ eingeladen werden. Ziel ist, neben der Kontakt- und Freundschaftspflege, die gezielte Information über militärische Aufgabenbereiche, um den Teilnehmern einen fundierten Einblick in die Arbeitswelt des Österreichischen Bundesheeres zu geben.

 

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Heuer wurden der Truppenübungsplatz (TÜPl) Bruckneudorf, das Schießkino der Heerestruppenschule und das Bunkermuseum besucht. TÜPl Kommandant Obst Franz Neuhold ließ es sich nicht nehmen die rund 50 Teilnehmer persönlich zu begrüßen und ihnen seinen Kommandobereich vorzustellen. Erstaunt konnten die Gäste vernehmen, dass die Aufgaben am TÜPl weit über das klassische militärische Umfeld hinausgehen und eine Land- und Forstwirtschaft sowie eine Jagd koordiniert werden müssen und auch eine landwirtschaftliche Versuchsfläche betreut wird. Ganz abgesehen von den geöffneten Bereichen, die als Naherholungsgebiet dienen oder mittels Radweg befahren werden können und ständig auf Blindgänger aus vergangenen Zeiten gecheckt werden müssen.

Die nächste Station war das modernste Schießkino, das österreichischen Soldatinnen und Soldaten in Österreich zur Verfügung steht. Beheimatet ist es am Institut Jäger der Heerestruppenschule. Nach einer fundierten Einweisung in die Raffinessen der Anlage konnten die Künstler und Partner mit der Pi80 praktische Erfahrung sammeln. Diese Gelegenheit wurde von allen Teilnehmern natürlich bis zur letzten Minute genutzt. Die Schießergebnisse sorgten nach der Auswertung für angeregten Gesprächsstoff, da jeder Schritt bis zur Schussabgabe genauestens dokumentiert wird und somit die zittrige Schusshand genauso gut erkennbar ist wie der ruhig durchgeführte Schuss eines versierten Profis.

Vom Schießkino ging es weiter zu einem Relikt aus dem Kalten Krieg, der Bunkeranlage Ungerberg. Eine der größten Bunkeranlagen in der Brucker Pforte, die bei einem Angriff aus dem Osten den gegnerischen Truppen einem schmerzhaften Nadelstich versetzen hätte sollen. Das Eindringen in die vergangene Welt des Kalten Krieges sieben Meter unter der Erde sorgte bei vielen Teilnehmern an viele Erinnerungen an gar nicht so weit zurückliegende Zeiten. Das Museum selbst ist mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail von den Verantwortlichen aufgebaut worden und zeigt mit seinen zahlreichen Schaustücken ein extrem spannendes Stück Geschichte., Mit ihrem exzellenten Detailwissen zogen die beiden Führer, OStv Hatos und Vzlt iR Pichler, die gespannten lauschenden Gäste in ihren Bann.

Der Abschluss des diesjährigen Partner- und Künstlerwandertages fand in Höflein beim Genussheurigen Gotschuly-Grassl, wo die Delegation von Bürgermeistter LKR Otto Auer begrüßt wurde, statt. Tini Kainrath, die Musiker von Raccoon, die Schnürer Buam, Christian „Motor“ Polansek, Prof. Ewald Dworak, Gottfried Hoinig (Roaring Bones) Mag. Andreas Engelmeier (UNIQA), Amtsleiter Karl Stradner (Marktgemeinde Schönkirchen-Reyersdorfer) u.v.m. genossen nicht nur das köstliche Heurigenbuffet sondern auch die anregenden Gespräche über die vergangenen Stunden.

Absoluter Höhepunkt war aber das Aufspielen der Musiker, die sich in Formationen wiederfanden, die es bis dato noch nicht gegeben hat. Volksmusik traf auf Country und Schlager auf Rock. Mag. Andreas Engelmeier und Vzlt Werner Wukoschitz (Plan A) griffen spontan zur Gitarre und sorgten mit ihrem musikalischen Können ebenfalls für Begeisterung. Egal ob „Strade del Sole“, „Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling“; Me and Bobby McGee“ oder „Country Roads“, die Teilnehmer stimmten überall begeistert ein und unterstützten die Musiker nach besten Kräften. Fazit: Alle freuen sich jetzt schon auf den Partner- und Künstlerwandertag 2020!

OSCE Generalsekretär im AUTINT

Category: Events 2019
Published: Wednesday, 29 May 2019
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User Rating: 5 / 5

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Hohen Besuch durfte das AUTINT anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Zusammenarbeit mit der OSCE im Bereich der Ausbildung der Beobachter für die Special Monitoring Mission to Ukraine (SMM) empfangen. Generalsekretär Botschafter Thomas Greminger stattete in Begleitung des Chief Monitors SMM, Botschafter Ertugrul Akapan, der stellvertretenden permanenten Vertreterin der Slowakei bei der OSCE, Botschafterin Katarina Zakova und einer großen Anzahl internationaler OSCE Vertreter der ausbildungsverantwortlichen Dienststelle einen Informationsbesuch ab. Seitens des BMLV begleitete der derzeitige Leiter der Generalstabsdirektion, GenMjr Bruno Hofbauer, die hochkarätige Delegation.

 

Besuch OSCE GenSekr RD 8116

 

Der stellvertretende Kommandant AUTINT, Obst Karl Wolf, empfing den hohen Besuch. Er dankte in seiner Grußbotschaft für das entgegengebrachte Vertrauen und konnte den diplomatischen Vertretern versichern auch weiterhin für die OSCE mit allen Kräften zur Verfügung zu stehen. Sowohl Generalsekretär Greminger als auch Botschafter Apakan und Botschafterin Zakova lobten die Ausbildung und das Engagement bei den Hostile Environment Awareness (HEAT) Kursen und sprachen ihre Hochachtung für die exzellente Ausbildung der angehenden Monitore aus. Nach einer kurzen Einweisung in die Ausbildungswoche und dem gemeinsamen Mittagessen wurde zu zwei Stationen in die Trainings-Area verlegt. Sowohl bei der First Aid Ausbildung als auch beim Aggressive Checkpoint konnten der Generalsekretär und die OSCE Vertreter einen tiefen Einblick in die hochprofessionelle Ausbildung gewinnen. Diesen Eindruck brachten sie auch bei den Einträgen ins Gästebuch sehr deutlich zum Ausdruck.

 

Besuch OSCE GenSekr RD 8102

 

In bis dato 45 Kursen wurden insgesamt 905 Monitore für SMM ausgebildet, 235 davon waren Frauen. 45 Nationen stellten Teilnehmer zu den Kursen ab, 50 Trainer vor allem aus Belgien, Ungarn und Irland waren in der Auslandseinsatzbasis zu Gast. Mit der erneuten ENTRI-Zertifizierung des Kurses ist die weitere Ausbildung auch bis 2022 sichergestellt. Einem weiteren wertvollen Beitrag zur Stabilisierung der Situation in der Ukraine steht somit auch in den kommenden Jahren nichts im Wege.

 

Besuch OSCE GenSekr RD 8108

Fotos (c) WUKOSCHITZ

Von Schönkirchen-Reyersdorf in den Nahen Osten

Category: Events 2019
Published: Friday, 24 May 2019
Written by Super User

User Rating: 5 / 5

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Für das 16. Libanon-Kontingent wurde auf Einladung der Marktgemeinde Schönkirchen-Reyersdorf eine ganz besondere Verabschiedung auf die Beine gestellt. Aufgrund der 25-jährigen Partnerschaft mit der Auslandseinsatzbasis wurde ins Weinviertel verlegt, um diesen besonderen Anlass mit einem militärischen Festakt auch entsprechend zu würdigen. Doch es war nicht nur die Partnerschaft, die neben den Soldatinnen und Soldaten des Kontingents im Mittelpunkt stand, sondern auch der International Day of UN-Peacekeepers, der jedes Jahr am 29. Mai von den Vereinten Nationen gefeiert wird. Dabei wird die weltweite Friedensarbeit der „Blauhelme“ hervorgehoben, aber es wird auch den rund 3.500 Peacekeepern gedacht, die dabei ihr Leben verloren. 52 davon waren Österreicher.

 

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Bürgermeister Peter Hofinger und Obst Karl Wolf gingen bei ihren gemeinsamen Begrüßungsworten vor allem auf die Lebensumstände im Libanon ein. „In wenigen Tagen werden die hier angetretenen Kameradinnen und Kameraden Österreich verlassen, um die nächsten Monate im Libanon zu verbringen. Ein Einsatzraum mit der Größe von Niederösterreich aber etwas mehr als sechs Millionen Einwohnern und geschätzten zwei Millionen Flüchtlingen“, stellte Wolf die Situation für die Gäste und Angehörigen dar. Und Bürgermeister Hofinger ergänzte: „Und nicht zu vergessen ein Einsatzraum in dem es 18 anerkannte Religionsgemeinschaften gibt und leider ein Einsatzraum in dem es immer wieder zu Spannungen und militärischen Auseinandersetzungen kommt von denen wir uns hier in unserer schönen Heimat kaum eine Vorstellung machen.“

Der Kommandant der Streitkräfte, GenLt Mag. Franz Reißner, stellte Österreichs langjährige Erfahrung im Peacekeeping in den Mittelpunkt einer Rede und zeigte sich überzeugt, dass auch dieses Kontingent den exzellenten Ruf der Österreicher in den Auslandsmissionen aufrechterhalten wird. Er sprach aber auch den Angehörigen seinen Dank aus, dass sie Verständnis für die Entscheidung einen Auslandseinsatz zu absolvieren aufbringen und bot gleichzeitig bei auftretenden belastenden Situation die Hilfe des vorhandenen Fachpersonals an.

In Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach der Bezirkshauptmann von Gänserndorf, Wirklicher Hofrat Dr. Martin Steinhauser. „Durch meine Arbeit als Bezirkshauptmann von Bruck an der Leitha und meine dadurch oftmaligen Besuche in der Auslandseinsatzbasis in Götzendorf konnte ich einen tiefen Einblick in die Arbeit unserer Auslandskontingente gewinnen!“, bezog er sich auf seine vorige Dienststelle. Dr. Steinhauser stellte den Soldatinnen und Soldaten ein äußerst positives Zeugnis aus und forderte, dass das hohe Maß an internationaler Solidarität für Österreich eine Selbstverständlichkeit bleiben muss. Denn Österreichs Beitrag wird von der internationalen Staatengemeinschaft, vor allem aber von der notleidenden Bevölkerung in den Einsatzregionen geschätzt und es wird dafür gedankt.

Dr. Steinhauser ging auch auf den international bestens bekannten Slogan „Call the Austrians!“ ein. Dieser Spruch hat sich als Markenzeichen bei den Einsätzen einen sehr guten Namen gemacht. Zurecht meint der Bezirkshauptmann wenn man die Leistungen des Österreichischen Bundesheeres in den letzten Jahrzehnten hernimmt. Egal ob seinerzeit am Golan, oder jetzt im Libanon, im Kosovo, Bosnien-Herzegowina oder in Mali.
„Der angeborene österreichische Charme war in kritischen Situationen oftmals der beste Verhandlungspartner, der Türen geöffnet hat, die sonst verschlossen geblieben wären. Behalten Sie ihn bei“, so Dr. Steinhauser.

Dem Festakt wohnten neben dem Militärkommandanten von Niederösterreich, Bgdr. Mag. Martin Jawurek, dem Bezirkspolizeikommandanten, Obst Heinrich Kirchner, dem Vorsitzenden des Zentralausschusses, Obst Peter Schrottwieser, dem Vorsitzenden der Bundesheergewerkschaft, Mag. Walter Hirsch, politischen Vertretern aus dem Bezirk und Vertretern der Blaulichtorganisationen auch eine Abordnung der Vereinigung Österreichischer Peacekeeper unter Führung des designierten Präsidenten, Gen i.R. Mag. Günter Höfler, bei.

Für die zahlreichen Gäste wurde vom AAB 3 eine kleine Waffenschau mit einem Husar und einem Pinzgauer organisiert sowie eine Kostprobe aus der Gulaschkanone gereicht. Eine Ehrenkompanie der Garde und die Gardemusik sorgten für den würdevollen Rahmen dieser Kontingentsverabschiedung, die allen Teilnehmer in bester Erinnerung bleiben wird.