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Von 20. bis 22. März begaben sich Dominik Ofner & Die Band im Rahmen der Truppenbetreuung zu den östereichischen Soldatinnen und Soldaten die im Kosovo stationiert sind. Bevor Samstag Abend nach der Medal Parade das große Konzert für alle in Camp Film City stationierten Angehörigen der KFOR-Truppe losging, wurde den Musikern im Rahmen einer Sightseeingtour noch ein wenig vom Land gezeigt. Neben dem Bärenwald und einer Stadtbesichtigung von Pristina stand das seit Jahrhunderten immer wieder im Zentrum kriegerischer Auseinandersetzung stehende Amselfeld im Mittelpunkt der Tour.
In kürzester Zeit erhielten die Künstler einen Einblick in die Vergangenheit und die Gegenwart des jüngsten Landes in Europa. Mit zahlreichen neuen Eindrücken versehen ging es zurück ins Camp, um mit dem Soundcheck zu beginnen. Abends fanden sich dann neben den österreichischen Soldatinnen und Soldaten Vertreter aller im Kosovo stationierten Nationen ein, um dem Konzert beizuwohnen.
Mit Eigenkompositionen, Austropop, Schlagern, Alltimehits und Klassikern heizten Dominik Ofner & Die Band dem Publikum so richtig ein. Es wurde mitgesungen, mitgeklatscht und auch das Tanzbein geschwungen. Erst nach etlichen Zugaben konnte die Band die Bühne verlassen, um erschöpft aber sehr zufrieden mit dem Resultat ihres Auftritts ein Gläschen in Ehren zu trinken.
Die wie immer unentgeltlich durchgeführte Truppenbetreuung endete Sonntag mit einem Campspaziergang und der Verabschiedung durch den nationalen Kontingentskommandanten ObstdG Franz Madner. Am späteren Nachmittag trafen Dominik Ofner & Die Band wieder wohlbehalten in Österreich ein.
Zu einem tollen Erfolg wurde die 22. Veranstaltung der Kulturreihe „Kunst im Einsatz“ mit Österreichs angesagtester Popart-Künstlerin Tanja Playner und der mitreißenden musikalischen Umrahmung von Wolfgang Laab.
Das Ambiente der Ausstellungsräume wurde mit einer himmelblauen Vespa, einem Pez-Automaten, einem knallig orangen Plattenspieler, einer KTM Motocross Maschine Jahrgang 1971, einem voll funktionstüchtigen Flipperautomaten und vielen anderen Gegenständen zur Kultstätte für die 70-iger und 80-iger Jahre.
Harmonisch fügten sich die ausdrucksstarken Werke von Tanja Playner in dieses Ambiente ein. Die Liebe zur Kunst hat Tanja Playner (geb. 1982) schon in ihrer Kindheit durch ein kreatives Umfeld entwickelt. In der Jugend war sie fasziniert von den Pop Art Arbeiten von Andy Warhol und Roy Lichtenstein, der philosophischen Fantasiewelt des Surrealismus von Salvador Dali, dem facettenreichen Farbenspiel von Gustav Klimt und der Formensprachen und Estethik des Abstrakten Expressionismus von Wassily Kandinsky.
Die wichtigsten künstlerischen Ausgangspunkte von Tanja Playner sind das dynamische Leben in der Stadt, der Natur und von Personen mit einer positiven, lebensfrohen Ausstrahlung. Mit ihren Botschaften Liebe, Lebensfreude, Lifestyle und Optimismus begeistert die Popart-Künstlerin die Betrachter ihrer Werke. Mit Ihren Statement “Meine Kunst schockiert nicht – sie macht Menschen weltweit glücklich“, erobert die Künstlerin ihre Fangemeinde.
Vollkommen im Einklang mit dem Thema war auch Musiker Wolfgang Laab, der mit Alf Poier und der Band Wolfshilfe auch schon im Rahmen der Truppenbetreuung im Kosovo im Einsatz war. „Take a walk on the wild side“, „Hallelujah“, „Jeans on“, Ticket to ride“ und als krönender Abschluss “I am from Austria” begeisterten das Publikum und forderten ihm etliche Zugaben ab.
Wie immer war die Veanstaltung prominent besucht u.a. gaben BR Bgm Gerhard Schödinger, Bgm Karl Zwirischitz, Bgm Kurt Wimmer, Dr. Gerhard Dickinger, Dr. Stefan Mitschek, Amtsleiter Karl Stradner, die Musiker von Samba Quilombo Vienna und eine hochrangige Abordnung der Peacekeeper dem AUTINT die Ehre.
4-PCE Veranstalter
Die vier Länder, die Teil des 4-PCE sind, arbeiten Hand in Hand, um den teilnehmenden Offizieren ein höchst effektives Training zu geben. Die jährliche stattfindenden Kurse in den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz und Österreich, werden von Teilnehmer aus der ganzen Welt besucht.
Im Untermenü finden Sie detaillierte Informationen über die Ausbildungs-Zentren.