Waldweihnacht

Category: Events 2019 Published: Friday, 13 December 2019 Written by Super User
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Es ist schon eine lieb gewordene Tradition, dass in der Adventzeit das CI-Projekt „Adventwanderung“ durchgeführt wird. Einerseits dient es zur Vertiefung der Kameradschaft andererseits zur regen internen Kommunikation abseits der Kasernenmauern. Vor allem das Get2gether zwischen den Götzendorfern und den in Graz dislozierten Teilen spielt dabei eine wichtige Rolle, sieht man sich doch nicht so oft im Jahr. Daher werden auch immer Orte auserkoren, die in etwa der Mitte der beiden Standorte liegen. Diesmal fiel die Entscheidung auf Bruck an der Mur, die Stadt am Zusammenfluss von Mur und Mürz.

 

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Um 14 Uhr wurden die 23 Teilnehmer von Kirchen- und Stadtführer Gerd Prach im Rathaus in Empfang genommen. Nach einem kurzen historischen Abriss über die Entstehung von Bruck an der Mur, das unter König Ludwig dem Deutschen erstmals 860 als Prukka urkundliche Erwähnung fand, wurde bei frostigen minus 2 Grad und leichtem Schneetreiben die Stadtführung begonnen. Vom Rathaus ging es direkt zum Eisernen Brunnen, eines der bedeutendsten schmiedeeisernen Kunstwerke seiner Art in der Steiermark. Dieses Wahrzeichen steht am nördlichen Ende des Hauptplatzes, der übrigens nach Wien der zweitgrößte Österreichs ist. Nur wenige Meter davon entfernt erfreut das Kornmesserhaus das gilt als einer der schönsten gotischen Profanbauten gilt das Auge des Betrachters. Vorbei an der Polizeikaserne und am Geburtshaus des weltbekannten Bergsteigers Heinrich Harrer wurde der Schlossberg erklommen, der einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt bietet.


Der Schlossberg der ehemaligen Burg Landskron wurde 1809 unter k. k. Generalfeldzugmeister Graf Gyulay gegen die Franzosen befestigt: Wälle wurden angelegt, Schützengräben gegraben und ein unterirdisches Pulvermagazin errichtet. 1815 erlaubte Kaiser Franz auf Bitte der Stadtverwaltung sechs erbeutete französische Kanonen in der sogenannten "Stuckhütte" aufzustellen, von denen noch drei vorhanden sind. Doch nicht nur die Vergangenheit lebt in Bruck an der Mur, auch die Gegenwart und Zukunft ist durch modernste Industriebetriebe allgegenwärtig. Etwa durch die norwegische Papierfabrik Norske Skog oder durch den Formel 1 Zulieferer Pankl Racing.

Vom Schlossberg ging es wieder zurück zum Rathaus, wo man den äußerst belesenen Stadtführer Gerd Prach herzlich verabschiedete. Abgerundet wurde die Adventwanderung mit dem Besuch der Waldweihnacht, die mit handwerklichen, künstlerischen und kulinarischen Verführungen lockte. Am frühen Abend endete eine äußerst stimmige Adventwanderung, die schon Freude auf das kommende Jahr macht.

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